Interdisziplinäre Arbeitsgruppe

KONFLIKTLANDSCHAFTEN


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Neues Projekt bewilligt.

in Kooperation mit dem Landschaftsverband Rheinland wird die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung / Prof. Dr. Christoph Rass von 2020 bis 2022 das "Schlachtfeld Hürtgenwald" erforschen. Unter dem Titel "Das ‘Schlachtfeld‘ als Lernort: Neue Zugänge zur Konfliktlandschaft Hürtgenwald" verbindet das Projekt geoarchäologische, archäologische, geschichtswissenschaftliche, didaktische und kulturwissenschaftliche Ansätze, um neue Annäherungen an gewaltüberformte Orte zu entwickeln.

IAK - Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung

Die Universität Osnabrück ist über ihre Forschungen in Kalkriese im Kontext der Varus-Schlacht des Jahres 9 n.  Chr. zu einem wichtigen Standort römischer Provinzialarchäologie und insbesondere auch der Schlachtfeldarchäologie geworden. Hier ansetzend formiert sich seit 2015 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Archäologie, Geschichtswissenschaft, Geographie, Kunstdidaktik und Kunstgeschichte, die sich in einem Dialog unterschiedlicher Perspektiven mit conflict landscapes als gewaltgezeichneten Orten/Räumen befasst. Der Ansatz verbindet die Untersuchung der materiellen Genese von Konfliktlandschaften mit der Analyse ihrer diskursiven Produktion in Bildern, Texten, Objekten und Praktiken.  

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