Interdisziplinäre Arbeitsgruppe

KONFLIKTLANDSCHAFTEN


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Neues Forschungsprojekt der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung

In Kooperation mit der Gemeinde Heede beginnt die Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften zum Jahreswechsel 2018/19 in einem neuen Forschungsprojekt mit der Suche nach der "Schärpenburg" bei Heede. Gemeinsam wollen Historiker (Prof. Dr. Thomas Vogtherr & Prof. Dr. Christoph Rass) und Physische Geographie/Geoarchäologie (Prof. Dr. Achim Härtling & Dr. Andreas Stele) den Standort der mittelalterlichen Befestigungsanalge sowie des "Hauses Heede" klären bzw. prospektieren. Die Arbeitsgruppe schließt dabei an die in ihren Pilotprojekten seit 2014 gesammelten Erfahrungen bei der Integration unterschiedlicher Quellen und Daten an, und entwickelt ihr Methodenset weiter.  

IAK - Interdisziplinäre Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften

Die Universität Osnabrück ist über ihre Forschungen in Kalkriese im Kontext der Varus-Schlacht des Jahres 9 n.  Chr. zu einem wichtigen Standort römischer Provinzialarchäologie und insbesondere auch der Schlachtfeldarchäologie geworden. Hier ansetzend formiert sich seit 2015 eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus Archäologie, Geschichtswissenschaft, Geographie, Kunstdidaktik und Kunstgeschichte, die sich in einem Dialog unterschiedlicher Perspektiven mit conflict landscapes als gewaltgezeichneten Orten/Räumen befasst. Der Ansatz verbindet die Untersuchung der materiellen Genese von Konfliktlandschaften mit der Analyse ihrer diskursiven Produktion in Bildern, Texten, Objekten und Praktiken.  

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