Interdisziplinäre Arbeitsgruppe

KONFLIKTLANDSCHAFTEN


Navigation und Suche der Universität Osnabrück


Hauptinhalt

Topinformationen

Konfliktlandschaften erkunden: Eine Spurensuche zwischen Grund und Gründen

Erster Workshop und Ausstellung der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaften der Universität Osnabrück

Kunsthalle Osnabrück, 10. – 12. Juni 2016.

Um die Mehrebigkeit von Konfliktlandschaften zu erforschen, reichen die Bordmittel einer Disziplin nicht aus. Auch die Darstellung von Ergebnissen kann nicht auf eine klassische monographische Abhandlung reduziert werden, sondern bedarf einer Synthese aus mehreren, sich gegenseitig hinterfragenden und inspirierenden Perspektiven. Die IAK erkundet diese Wege und lädt alle Interessierten herzlich zur Vorstellung und Diskussion sowohl des Ansatzes als auch der bereits erlangten Erkenntnisse ein.

Im Rahmen einer Ausstellung und eines daran angeschlossenen wissenschaftlichen Workshops wurden im Juni 2016 archäologische und historische Befunde mit solchen der Magnetometrie abgeglichen – während Künstlerinnen und Künstler ihre Ermittlungen aus dem Gelände vorstellen, um aus ihrer Perspektive genauer zu verstehen, was überhaupt unter einer Konfliktlandschaft zu verstehen ist, was sie prägt, was bleibt und was vergeht.

Um zu verdeutlichen, dass wir hierbei keine rein akademische Diskussion vor Augen haben, sondern einen breite Austausch zwischen historischen Wissenschaften, Kunst und Didaktik vor Augen haben, wurden erste ästhetisch-künstlerische, methodische und wissenschaftliche Ergebnisse der Annäherung an diverse Konfliktlandschaften im Rahmen eines Workshops mit Ausstellung in der Kunsthalle Osnabrück vorgestellt.

Eröffnung: Freitag, den 10. Juni 2016 . 19 Uhr
Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1, 49074 Osnabrück

 

PROGRAMM

Freitag, 10.6.2016

Grußworte (15-15:30 Uhr)

Prof. Dr. Joachim Härtling (Vizepräsident der Universität Osnabrück)

Dr. Julia Draganovic (Leiterin der Kunsthalle Osnabrück)

 

Vorträge (15:30 –18:30 inkl. 30 min Pause)

Prof. Dr. Andreas Brenne: „Landschaft und Erinnerungskultur“ Perspektiven einer inessenziellen und produktiven Vermittlung.

Prof. Dr. Christoph Rass: Konfliktlandschaften. Interdisziplinäre Perspektiven auf ein Forschungsfeld im Werden.

Achim Konejung: „Sie sind nicht von hier und sie waren nicht dabei!“ Erinnerungskultur als Identitätsstiftung und Mittel der Abschottung.

 

 

Öffentlicher Abendvortrag (19 Uhr)

Dr. Per Leo (Historiker und Schriftsteller): „Flut und Boden“

 

Ausstellungseröffnung (19:45 Uhr)

Ruppe Koselleck und Studierende der Universität Osnabrück:

Einführung und Performance

 

Samstag, 11.6.2016

Vorträge (9-14 Uhr)

Prof. Dr. Christiane Kunst: Granikos. Die Schlacht im Kopf.

Theo Toebosch (Journalist und Schriftsteller/Amsterdam): De Eerstgevallenen.

Andreas Stele/Dr. Frank Wolff: Es begann mit einem Zaun: Die innerdeutsche Grenze als Konfliktlandschaft.

Jürgen Kaumkötter: Wie eine Garnisonsstadt den Frieden für sich entdeckte: Osnabrück - eine Konfliktlandschaft?

Schlusswort und Mittagsimbiss (14-15 Uhr)

Eine Kooperation der Universität Osnabrück (Historisches Seminar, Institut für Geographie, Fachgebiet Kunst/Kunstpädagogik) und der Kunsthalle Osnabrück.

 

Kunsthalle Osnabrück, Hasemauer 1, 49074 Osnabrück