Interdisziplinäre Arbeitsgruppe

KONFLIKTLANDSCHAFTEN


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Vortrag: Die IAK am Historisch-Geographischen Kolloquium der Universität Bonn

Vortrag der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung vor dem Historisch-Geographischen Kolloquium der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, 25.06.2019.

Die Konstruktion von Landschaft und ihre materielle sowie diskursive Überformung durch Gewaltereignisse und ihre Folgeerscheinungen bieten ein fruchtbares Feld für die gemeinsame Forschung durch Geistes- und Naturwissenschaften.

Um interdisziplinär entwickelte Ansätze und Methoden zur Erforschung von konfliktgeprägten Orten und Räumen zu präsentieren, folgten Dr. Andreas Stele und Malte Schwickert von der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung der Einladung durch Prof. Dr. Winfried Schenk zum Kolloquium der Historischen Geographie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn.

Unter dem Titel „Interdisziplinäre Annäherungen an Konfliktlandschaften: Ansätze und Methoden der Interdisziplinären Arbeitsgruppe Konfliktlandschaftsforschung an der Universität Osnabrück“ erörterten die Forscher die methodisch-theoretischen Ansätze der Arbeitsgruppe. Anhand eines plastischen Beispielfalls aus dem Forschungsfeld in der Region Hürtgenwald wurde die Verbindung von analogen, historischen Akten und Quellen mit rezent-generierten Datensätzen der Geowissenschaften in der digitalen Arbeitsumgebung von Geoinformationssystemen gezeigt.

Aus dem Vortrag entspann sich ein angeregter Austausch über die soziokulturelle Konstruktion von Landschaft zwischen Materialität und Diskurs. Historiker, Geographen, Archäologen und Didaktiker erörterten gemeinsam die Wirkung von Gewaltereignissen auf Landschaft und ihre Perzeption, bis hin zur Entstehung von vielfältigen erinnerungskulturellen Strukturen.